9. November 2020 | Allgemein

Aktuelle Informationen aus dem Gemeindeleben

Dauerinformationen

FeG Podcast
Der Gesprächskreis für soziale Fragen hat den Anstoß gegeben, einen neuen Podcast ins Leben zu ru-fen. Ihr findet ihn unter nachfolgendem Link: https://feg.de/podcast/

Gebetsstunde
Auf Grund der derzeitigen Coronabeschränkungen findet keine Gebetsstunde im Gemeindehaus statt. Durch den Gebetsbrief gibt es aber die Möglichkeit trotzdem miteinander verbunden zu sein und zur selben Zeit von Zuhause füreinander zu beten.

GEPA Verkauf
Es ist weiterhin möglich, direkt per Email oder Telefon (siehe Newsletter), Email: helga.hoppe@vohwinkel.feg.de GEPA-Artikel zu bestellen. Auf Wunsch werden die Bestellungen gerne nach Hause geliefert. Der Kaufbetrag kann dann entweder bei Lieferung bar bezahlt werden oder auf das GEPA-Konto überwiesen werden (IBAN: DE35 4526 0475 0009 4713 00).
Die Bestände sind aufgefüllt, so dass wieder alle Produkte gekauft werden können.

Hol- und Bringedienst / Fahrten zum Impfzentrum
Der Hol- und Bringedienst erledigt weiterhin gerne Besorgungen für Gemeindemitglieder, Nachbarn oder Menschen in eurem Bekanntenkreis im Raum Vohwinkel / Sonnborn. Wer Hilfe benötigt, kann sich an Celine Flick (Kontakt siehe Newsletter) wenden. Wer außerdem in den nächsten Wochen zum Impfzentrum in Wuppertal muss, aber nicht weiß, wie er dahin kommen soll, kann sich bei Celine Flick melden.

Gebetsbrief
Immer samstags wird der Gebetsbrief zusammen mit dem Newsletter verschickt bzw. verteilt. Der Gebetsbrief ist eine gute Möglichkeit, um generationsübergreifend Anteil aneinander zu nehmen. Macht gerne Gebrauch davon und meldet euch bei Ernst Kirchhof, wenn ihr den Gebetsbrief in Zukunft auch erhalten wollt.

Gebetsanliegen für Ältestenkreis oder Gebetsbrief
Wer ein Anliegen hat, das in den Gebetsbrief aufgenommen werden soll oder für das im geschützten Rahmen des Ältestenkreises gebetet werden soll, kann sich damit an Gabriele Schmidt (Kontakt siehe Newsletter) oder Christoph Otterbach wenden.
Der Gebetsbrief wird immer samstags zusammen mit dem Newsletter verschickt bzw. verteilt. Wer ihn in Zukunft auch bekommen möchte, kann sich bei Christoph Otterbach melden.

Gesprächsangebot per Telefon
Wenn du während dem Lockdown mal jemanden zum Reden brauchst, möchten wir dich einladen, dich mit einer der folgenden Personen tefefonisch in Verbindung zu setzen, damit wir uns auch in dieser Zeit gegenseitig ermutigen können (Kontakte siehe Newsletter).

Hauskreis mit Elritia Le Roux
Dr. Elritia Le Roux bietet weiterhin an, thematische Einheiten mit Hauskreisen per Videokonferenz zu machen. Wenn ihr mit eurem Hauskreis Interesse daran habt oder ihr sie auf diesem Wege einmal kennenlernen möchtet, meldet euch gerne bei ihr (Kontaktdaten siehe Newsletter).

Büchertisch
Buch- und Kalenderbestellungen nimmt Birgit Schröder (Kontakt siehe Newsletter) entgegen oder benutzt den Weg zum SCM-Shop über die Homepage.

Videos von Gottesdiensten
Unsere Gottesdienste werden in Bild und Ton jeden Sonntag als Livestream direkt übertragen und auch aufgezeichnet, so dass man sie auch später auf Video anschauen kann. Die Videos der Gottesdienste sind auf unserem Youtube-Channel online abrufbar.

Hygiene im Gemeindehaus
Wir bitten alle, die das Gemeindehaus betreten, sich mit unserem Konzept zum Schutz vor dem Coronavirus vertraut zu machen (https://vohwinkel.feg.de/coronavirus). Dazu gehört derzeit, dass während allen Veranstaltungen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

Familien können Kinderräume nutzen
Eltern, die mit ihren Kindern etwas Abwechslung von ihren vier Wänden brauchen, können für 1-2 Stunden die untere Etage im Gemeindehaus benutzen. Dort warten der Kinderraum, der Kicker, die Tischtennisplatte und der Spielplatz im Gemeindegarten darauf, dass Kinder und Teens wieder mit ihnen spielen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen gilt das Angebot derzeit nur für eine Familie, also einen Haushalt, pro Tag. Außerdem muss mindestens ein Elternteil anwesend sein.
Wenn ihr das Angebot nutzen wollt, meldet euch bitte im Vorfeld bei Inge Mikosch an (Tel. 0202/781748 oder 0151/21113169, Email: inge.mikosch@gmx.de

Kindergottesdienst

Zum Schutz vor dem Coronavirus hat die Stadt Wuppertal Gruppenangebote der Kinder- und Jugendarbeit, die bislang noch in eingeschränktem Rahmen stattfinden durften, nun ab 12.12.2020 ganz untersagt.
D.h. auch bei uns in der Gemeinde können bis auf weiteres leider keine Gruppenveranstaltungen der Kinder- und Jugendarbeit mehr im Gemeindehaus stattfinden. Dies betrifft insbesondere den Kindergottesdienst und die Jugend-Kleingruppen, die sich nun nicht mehr treffen dürfen.
Diese erneute Absage der Gruppenveranstaltungen bedeutet einen wiederholten Einschnitt für die Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde. Bitte betet daher für die Altersgruppen, die von dieser Regelung betroffen sind, und dass es gelingt, auf anderen kreativen Wegen Gemeinschaft miteinander zu (er)leben.

Ab dem 14. März: Teilnahme an Gottesdiensten wieder mit Einschränkungen möglich

In der letzten Woche hat unsere Regierung wieder über das weitere Vorgehen zum Schutz vor dem Coronavirus beraten. Dabei wurde entschieden, dass einzelne Bereiche des gesellschaftlichen Lebens langsam wieder öffnen können.

Bereits während des Lockdowns der letzten Monate wurde den Kirchen und Gemeinden die Freiheit eingeräumt, Gottesdienste durchzuführen. Diese Freiheit hatten wir zuletzt nicht in Anspruch genommen, u.a. weil die ganze Bevölkerung, also auch wir, dazu angehalten war, so wenig soziale Kontakte zu haben, wie irgend möglich. Durch den Verzicht auf Präsenz-Gottesdienste wollten wir dazu unseren Beitrag leisten, wohl wissend, dass diese Selbstbeschränkung für viele sehr schmerzlich sein wird.

Mittlerweile haben sich die Infektionszahlen etwas stabilisiert und es ist absehbar, dass wir voraussichtlich auf lange Zeit lernen müssen mit dem Virus zu leben. Außerdem bewegt uns sehr, wie viele Menschen unter dem langen Lockdown zu leiden haben. Daher sehen wir als Ältestenkreis die Grundlage und Notwendigkeit unsere Gottesdienste wieder für Besucher zu öffnen. Diese Freiheit verstehen wir nicht nur als ein großes Privileg, sondern auch als Auftrag und Verantwortung, um in dieser schwierigen Zeit für Menschen da zu sein und beson-ders Menschen, die von Einsamkeit bedroht sind, Halt und Hoffnung zu geben. Dieser Verantwortung versuchen wir auf verschiedensten Wegen nachzukommen. Wir haben den Eindruck, dass es richtig ist nun wieder Präsenz-Gottesdienste durchzuführen, bei denen Menschen in verantwortlichem Rahmen zusammenkommen, Gemeinschaft erleben und für Leben und Glauben gestärkt werden.

Da es nach wie vor Grund zur Vorsicht gibt, haben wir als Ältestenkreis beschlossen, dass ab dem nächsten Sonntag, den 14.03.2021, zunächst wieder 40 Personen an unseren Gottesdiensten teilnehmen können. Wenn sich die Infektionszahlen in Wuppertal weiter positiv entwickeln, werden in Zukunft auch noch mehr Personen kommen können.

Zugleich ist uns schmerzlich bewusst, dass diese begrenzte Öffnung von Präsenz-Gottesdienst für viele Menschen (wie z.B. Kinder, Familien, Senioren, Vorerkrankte usw.) keine Änderung und Hilfe in ihrer Situation bringt. Auch wenn also wieder Präsenz-Gottesdienste möglich sind, ist es uns wichtig darauf aufmerksam zu machen, diese Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren und sie auf anderen Wegen zu ermutigen, zu begleiten und zu stärken.

Für die Gottesdienste gilt weiterhin, dass die bisherigen Hygieneregelungen (Abstand, Mund-Nasen-Schutz, Lüf-ten…) einzuhalten sind. Um bei der derzeitigen Infektionslage einen zusätzlichen Schutz zu gewährleisten, müs-sen FFP2/KN95-Masken während der Gottesdienste getragen werden. Wer keine solche Maske parat hat, bekommt von uns eine FFP2/KN95-Maske am Haupteingang ausgehändigt. Dadurch ist für ein höheres Maß an Sicherheit gesorgt. Wir bitten euch daher darum, die bereitgestellten Masken vor Betreten des Gemeindehauses anzulegen und insbesondere auch nach dem Gottesdienst auf das Einhalten des Mindestabstandes zu achten. Bitte achtet außerdem darauf, vor den Eingängen des Gemeindehauses nicht in Gruppen zusammen zu stehen.

Die Teilnahme an Gottesdiensten ist nur mit vorheriger Anmeldung bei Inge Mikosch (Tel. 0202/781748 oder 0151/21113169, Email: inge.mikosch@gmx.de) möglich.

Zur Erinnerung hier noch einmal die wichtigsten Hygieneregeln auf einen Blick:

1. Teilnahme und Eingangskontrolle
– Die Zahl der Plätze pro Gottesdienst ist begrenzt. Wer teilnehmen will, muss sich vorher (möglichst bis Freitag) anmelden.
– Menschen mit Symptomen, die auf Corona hinweisen oder die akute Atemwegsinfekte haben, kann eine Teilnahme nicht gestattet werden.
– Das Tragen einer FFP2-Maske ist sowohl vor, während und nach den Gottesdiensten erforderlich.
– Der Einlass wird durch OrdnerInnen geregelt. Am Eingang werden die Teilnehmer in Listen eingetragen.

2. Hygienemaßnahmen
– Im Eingangsbereich desinfizieren sich am Gottesdienst Mitwirkende sowie BesucherInnen die Hände. Die Gemeinde stellt dafür Desinfektionsmittel bereit.
– Die Waschbecken in den Toiletten werden zugänglich gemacht (Flüssigseife + Einmalhandtücher).
– Türen stehen möglichst offen, um unnötige Kontaktflächen zu vermeiden. Türgriffe und Handläufe, Stühle sowie Toiletten werden vor und nach dem Gottesdienst gereinigt.
– Ständer / Tische mit Material zum Mitnehmen werden entfernt bzw. geleert.
– Die Garderobe bleibt geschlossen.
– Die Räume werden regelmäßig gelüftet.

3. Abstandswahrung
– Der Sitz- und Stehabstand zwischen Personen in jede Richtung beträgt 1,5 – 2 Meter.
– Das Betreten des Gemeindehauses wird organisiert. Es gibt verschiedene Türen für Ein- und Ausgang und entsprechende Laufwege.
– Im Gemeindehaus sind die Sitzplätze markiert. Personen einer Hausgemeinschaft können nebeneinan-dersitzen. Die Sitzplätze werden von den OrdnerInnen zugewiesen und in einem Sitzplan erfasst, um mögliche Nachverfolgungen zu erleichtern.

4. Gottesdienst
– Auf gemeinsames Singen im Gottesdienst wird verzichtet. Die musikalische Gestaltung des Gottesdiens-tes geschieht instrumental oder durch solistische Liedvorträge.
– Liedtexte können zum Mitlesen über Beamer projiziert werden (keine Gesangbücher).
– Handlungen, die Berührung voraussetzen (z.B. Friedensgruß) werden unterlassen.
– Die Kollekte wird nur am Ausgang zentral eingesammelt.

Alle, die nicht an unseren Gottesdiensten im Gemeindehaus teilnehmen können, haben die Möglichkeit die Gottesdienste per Livestream auf unserem YouTube-Kanal zu Hause miterleben. Außerdem kann man sich weiterhin melden, um die Gottesdienste auf CD (Kontakt siehe Newsletter) gebracht zu bekommen.

Abenteuer-Woche für Kinder vom 26.07. – 30.07.2021

Das SOLA 2021 wird zu einer Abenteuerwoche für Kinder!
Aufgrund der Covid19-Pandemie wird es dieses Jahr kein SOLA in der gewohnten Form geben, stattdessen planen wir eine Abenteuerwoche für Kinder.
Wir rechnen damit, dass sich viele Kinder anmelden werden. Diesen wollen wir die Möglichkeit geben, eine tolle Woche zu erleben mit den unterschiedlichsten Aktionen. Es wird täglich einen biblischen Input geben und gemeinsames beten und singen (soweit erlaubt). Das Programm wird voraussichtlich Basteln, Handwerken, Bauen, Sport uvm. umfassen.

Je nach Pandemie-Lage werden wir die Kinder in Gruppen aufteilen, die keinen direkten Kontakt zueinander ha-ben werden. Damit die Kinder feste Ansprechpartner haben suchen wir noch zahlreiche Mitarbeiter, die sich vorstellen können, die ganze Woche über mitzuarbeiten. Dafür suchen wir noch ganz viel Unterstützung. Wer sich vorstellen kann, die Kinder die Woche über zu begleiten, darf sich gerne bei uns melden.

Wie auf dem SOLA werden einzelne Angebote in Form von „Workshops“ stattfinden. Wir würden uns freuen, wenn sich viele von euch aktiv beteiligen, indem sie einen Workshop anbieten. Bitte meldet euch hierfür bei uns. Je schneller wir Rückmeldungen von euch bekommen, desto besser können wir planen.
Hauptverantwortlich werden für die Kinder-Abenteuer-Woche u.a. Annalena und Tobias Millard und Mareike Haske sein. Bei Fragen etc. dürft ihr euch gerne an sie wenden (Kontakt siehe Newsletter).

Ab sofort ist es möglich sich für die Abenteuer-Woche online auf der Gemeindehomepage anzumelden:
https://vohwinkel.feg.de/abenteuer-woche-freizeit-2021/
Dort findet ihr auch weitere Informationen. Die Teilnehmerzahl ist Corona-bedingt auf 30 Kinder begrenzt.


Sommerfreizeit für Teens und Jugendliche

Nach einigem Hin- und her steht nun der Termin für die Teen- und Jugendfreizeit im Sommer fest. Und zwar wird Sie vom 1.8. – 14.8. stattfinden. Teilnehmen können alle ab 13 Jahren.

Die Freizeit wird zweigeteilt sein. In der ersten Woche (1.8.-7.8.) werden wir gemeinsam Zelten. In der 2. Woche (8.8. – 14.8.) werden wir von Vohwinkel aus verschiedene Ausflüge unternehmen und die lauen Sommerabende gemeinsam im Gemeindegarten verbringen.

Die Anmeldung zur Freizeit wird in den nächsten Wochen online auf der Gemeindehomepage möglich sein. Falls bis dahin Fragen sind, könnt ihr euch an Timo Flick oder Christoph Otterbach wenden (Kontakt siehe Newsletter).

Seit Anfang März haben wir, vom Kinder-Tisch Vohwinkel e.V., angefangen zu bauen.

Im letzten Sommer war unsere Doppelgarage angezündet und niedergebrannt worden. Hier lagerten alle Gartengeräte, Biertischgarnituren, Spielgräte und Werkzeuge. Außerdem befand sich hier der Strom- und Wasserverteiler. Noch im letzten Jahr haben wir die Brandruine abreißen lassen, die Wasserversorgung wieder hergestellt und einen Baustromkasten aufstellen lassen, damit der Spielplatzbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Dann haben wir begonnen, den Wiederaufbau mit einer Architektin zu planen. Es wird eine neue Garage und ein Aufenthaltsraum entstehen, sodass die bebaute Fläche größer werden wird, als zuvor. Den bisherigen WC-Container haben wir an einen Sportverein weitergegeben. Auf dem Sternpunkt wird ein neues WC entstehen, wobei eines davon barrierefrei sein wird.

Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Inzwischen ist der Boden aufgehoben, mit Schotter aufgefüllt und die erste Bodenplatte gegossen. Sobald diese durchgehärtet sind, wird ein Holzständerwerk errichtet. Ein Gründach mit Photovoltaikanlage wird das Gebäude abrunden.
Wir sind zutiefst dankbar für die große Anteilnahme und die hohe Spendenfreudigkeit aus der Bevölkerung. Gott hat uns so in unserem Tun bestärkt und uns die Mittel zur Verfügung gestellt, die wir für den Wiederaufbau benötigen. Wir danken auch Euch für Eure Unterstützung.
T. K.

Liebe Gemeinde,

das Newsletterteam hatte die Idee, verschiedene Leute in der Gemeinde zu ihrem veränderten Berufsleben während der Pandemie zu befragen.

Ich arbeite seit 13 Jahren als Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin nach dem Konzept Schlaffhorst Andersen. Das ist ein ganzheitlicher Therapieansatz und eine komplexe Methodik, die in wenigen Worten nur schwer darzustellen ist. Vielleicht lässt sich mein Arbeitsleben am Besten an den drei Arbeitsfeldern Atmen, Sprechen, Singen beschreiben.
Nach meiner Ausbildung habe ich zunächst in einer interdisziplinären Praxis – hauptsächlich therapeutisch, das heißt mit medizinischer Indikation an Krankheitsbildern von Atmung und Stimme – gearbeitet. Nebenbei habe ich meine Selbstständigkeit aufgebaut- mittlerweile mit eigenem „Studio“ zu Hause. Neben Einzelcoachings gehören auch Seminare zum Berufsalltag.

Seit der Geburt unseres ersten Kindes 2014 arbeite ich nun ausschließlich selbstständig im Bereich Gesangscoaching, Atem- und Sprechtraining – statt hauptsächlich therapeutisch nun präventiv, prophylaktisch, pädagogisch. Zu meiner Klientel jeglichen Alters zählen meist Menschen aus Sprecherberufen. Das sind, wenn man es sich genau überlegt, all die Menschen, die ohne ihre Stimme nicht vollständig arbeiten könnten. Im Fokus der Arbeit steht immer das Arbeiten an der Individualität der Stimme als Ausdruck der Persönlichkeit. Sie auszuformen, zu regenerieren und leistungsfähig zu machen bei aller Belastung.

Sänger können mit Hilfe der Methodik ihre persönliche Stimme entdecken und einen schwingungsfähigen Stimmklang entwickeln. Das Coaching umfasst aber auch immer das grundlegende Atemtraining (Wiederentdecken der natürlichen Atmung und ihres Rhythmus‘, Körperdurchlässigkeit schaffen für regenerierende Atembewegung und auch Atemtraining zur Geburtsvorbereitung). Neben dem Einzelcoaching gebe ich regelmäßig Gruppenseminare in Firmen, Schulen und Institutionen.

Vor ein paar Jahren haben (…) und ich in der Gemeinde z.B. ein Seminar für Gottesdienstleitung und Moderation speziell zum Umgang mit der Sprechstimme angeboten. Meine Arbeit lebt vom Kontakt mit den Menschen. Arbeit am Menschen- an Atmung, Körper und Stimme- ist immer eng mit der Persönlichkeit verbunden.

Das ist auch das, was mich an meinem Beruf begeistert. Ich bin oft dankbar und ergriffen, an was ich teilhaben darf. Ich bekomme durch meine Schüler oft ganz besondere Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsund Themenwelten.

Was hat sich durch Corona verändert?
Wie in allen Bereichen unseres Lebens hat sich der Einzug des Virus auch auf meine Arbeit ausgewirkt. Im Januar und Februar 2020 waren einige Seminare geplant, die glücklicherweise noch stattfinden konnten.

Im Frühjahrs- und Adventslockdown durfte ich live nicht arbeiten. Was einerseits schade war, ich die Zeit andererseits auch mit Homeschooling und „Homekindergarten“ gefüllt habe. In den kurzen Zwischenstadien habe ich unter Beachtung der Hygienemaßnahmen versucht bestmöglichst zu unterrichten. Im Sommer mit Abstand und offenem Fenster, im Herbst zunehmend mit Maske und faceshield. Meine Arbeit ist absolute Kontaktarbeit. Sie lebt von Zugewandtheit, Fokussierung und Wahrnehmung aus der Nähe. Während der Pandemie ist alles genau gegenteilig. Abstandsfordend, eher Abgewandtheit. Die Maske erschwert nicht nur das physiologisch- gesunde Sprechen, sondern schafft Distanz. Auch die Körperarbeit ist unter den aktuellen Regularien nicht möglich. Was mir ganz besonders fehlt, ist der Handschlag. Mir fehlt er einmal gesamtgesellschaftlich, aber besonders auch als erstes Diagnostikmittel zu Beginn der Unterrichtseinheit. Die Begrüßung per Handschlag hat für mich eine Menge Aussagekraft. Sie verrät mir nonverbal ganz viel über die aktuelle Stimmung meines Gegenübers, was ich normalerweise direkt in meinen Unterrichtsbeginn integriere.

Die gesamte Veranstaltungsbranche – also auch die Seminare- liegen brach. In den Lockdown-Zeiten habe ich teilweise Online-Unterricht angeboten, dabei aber auch die Erfahrung gemacht, dass viele Komponenten und Analysemöglichkeiten durch Technik und Distanz wegfallen. Das nötige körpernahe Feedback und die manuelle Unterstützung mindern die Effektivität meiner Arbeit. Ein neues Trainingsangebot, ist aber auch aus dem Bedarf entstanden: Das Sprechen mit Maske. Tipps und Tricks also, wie ich trotz Ausatemwiderstand und Sauerstoffreduzierung regeneratives Sprechen beibehalten kann.

Aktuell:
Ich mache also „Winterarbeit“: Seminarplanung, Jahresbilanz, Steuererklärung – übe mich in Geduld und hoffe, dass ich bis zum Sommer nochmal unterrichten kann, bevor ich dann bis Herbst in Elternzeit gehe.
C. F.